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Kohlebunker München-Freimann

Umbau der ehemaligen Kohlespeicher zu einer halboffenen „event location“ zwischen „Kulturhalle Zenith“ und „Kesselhaus“ in Freimann. Bei den Resten des dem Kesselhaus südlich vorgelagerten Kohlebunkers handelt es sich um Relikte der 1917 eröffneten ehemaligen Bayerischen Geschützwerke Friedrich Krupp. Die vorgefundene Struktur der über die Jahre erhaltenen imposanten rauen Betonwände hat große Kraft; die Attraktivität  des „Rauen“ und „Rohen“ bleibt auch nach der Überbauung erhalten. Die wesentlichen räumlichen Elemente der Kohlebunkerreste – die Pfeiler-Struktur an der geraden Außenwand und die gekrümmte, geneigte Wand auf der gegenüberliegenden Seite werden durch die Tragkonstruktion der Überdachung gestärkt und nicht übertönt. Eine zurückhaltende Konstruktion überspannt die „Gemäuer“  stützenfrei; lapidare Stahlträger mit transparenter Folienkissendeckung  und seitlicher Verglasung bilden einen Witterungsschutz, der die Anlage in ihrem ursprünglichen Industriecharakter erhält. Die Stützen-Binderanordnung folgt in ihrer Figur der vorhandenen Raumgeometrie und nimmt Bezug auf die vorhandenen Restpfeiler. Die Stahl-Glaskonstruktion bildet einen spannungsvollen Kontrast zu der schweren und rohen Betonstruktur.   Foto: (c) Jakob Piloty 2016
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Metropoltheater

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Der Foyeranbau soll einerseits einladend und offen wirken, andererseits ein architektonisches Gegengewicht zu dem sehr schlichten Hauptgebäude herstellen. Die organische, schwingende Form knüpft an die Architektursprache der 50er an und bildet gleichzeitig einen modernen, dynamischen Kontrast zum biederen Ausdruck des bestehenden Gebäudes. Der weitgehend aufgeglaste Anbau wirkt leicht und ermöglichst durch seine Transparenz das erwünschte „Sehen- und gesehen Werden“. Pressestimmen „…ziert jetzt ein spektakulärer Anbau das ehemalige Kino aus den 50ern…der einstmalige Kinobau hat 80 Quadratmeter dazugewonnen: eine charmant-bauchige Glasfront in 50er-Jahre-Optik“  –  Merkur-online v. 13.10.2013 „Der Raum ist eine Sensation. Wunderschön wölbt sich nun das Metropoltheater nach außen, strahlt, glänzt und leuchtet. Drinnen ist alles offen und frei, wohlgesetzte Ausstattungsdetails verbreiten dezenten 50er-Jahre-Chic. Ein Treffpunkt ist hier entstanden, der weit über die eigentlichen Theateraufführungen hinausgeht, ein Kulminationspunkt.“ – SZ v. 9. November 2013 „Und der Clou: alles an diesem architektonischen Neuzugang scheint vom Geist des Theaters zu erzählen, der darin wohnt: seine organische Form, die von innen aussieht wie ein halb angelegter Flügel, ist klar und hyperkomplex zugleich. … Nach wenigen Minuten fühlt man sich in den neuen Räumen so, als gäbe es sie schon immer“  –  SZ v. 21. Oktober 2013 „Elegant und einladend sieht es aus. Die […]
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